2024-01-04 - West Australien Reptile Park

Unsere Wohnung ist wunderschön und schon fast überkomplett ausgestattet, aber eines hat Edith bisher genervt. Die Bratpfanne war schon etwas älter und in der Mitte so aufgewölbt, dass sich dort kein Fett hielt und die Speisen anbrannten, während rundherum alles im Fett schwamm. Gestern leisteten wir uns um 10 Euro eine neue Pfanne, die heute beim Frühstück bravourös ihren Einstand feierte. Sowohl Speck als auch die Spiegeleier waren perfekt.

Durch dieses üppige Frühstück gestärkt, konnten wir zu einem neuen Ausflug aufbrechen. Nur 30 Min. bzw. 30 Km von uns entfernt gibt es den 'West Australien Reptile Park'. Dies ist ein kleiner, familiengeführter Zoo, der sich ohne staatliche Unterstützung erhalten muß.

Gezeigt werden nur lokal vorkommende Tiere. Den Anfang machten die eidechsenartigen Geschöpfe.






Natürlich waren auch einige Schlangen zu sehen.





Faszinierend waren auch die bewegungslos herumliegenden Krokodile.





Verschiedenste Vögel waren in einigen Volieren zu sehen.





Eine Überraschung erlebten wir am Pfauenkäfig. Gerade als wir ankamen, begann sich ein Pfau in aller Pracht zu zeigen.



Auf dem Weg zum Ausgang wurde Edith von einem riesigen Krokodil attakiert. In Franz wurde massiv sein Beschützerinstinkt geweckt und er warf sich todesmutig auf das angreifende Monster. Zuerst riß er dem Ungetüm das Maul auf, steckte ihm die Hand bis in den Schlund, sodaß es sich fast übergeben musste und riß ihm dann die Zähne aus. Das Krokodil suchte daraufhin das Weite und wir beide konnten ungehindert den Park verlassen.



Der Park ist zwar ganz nett, macht aber einen etwas verwahrlosten Eindruck. Viele Käfige sind leer und man merkt, dass es den Betreibern an den erforderlichen monetären Mitteln fehlt.



Während der Fahrt nach Hause kamen wir an einer Kaffeerösterei vorbei. Wir machten bei 'Yahava Coffee Works' kurz Station. Dort gab es alles rund um den Kaffee zu kaufen und auch eine kleine Showrösterei. Wir kauften zwar keinen Kaffee, schleckten aber ein phänomenal gutes, selbstgemachtes Eis am Stil.




Anschließend fuhren wir noch ins 'Midland Gate Shoppingcentre', kauften dort noch ein paar Kleinigkeiten und waren kurz darauf wieder zu Hause.

Unsere heutige komplette Tagesroute:



 

2024-01-03 - Shopping

Noch müde vom gestrigen zwölfstündigen Riesen-Suchtag haben wir heute entsprechend kürzer getreten. Dennoch mussten wir raus aus dem Haus, denn unsere Vorräte bedurften einer Auffüllung. 

Da wir in einer reinen Wohngegend wohnen, sind Einkaufsmöglichkeiten nicht fußläufig zu erreichen. Aber ca. 3,5 Km von uns entfernt gibt es ein kleines Einkaufzentrum, zu dem wir gegen Mittag fuhren.

Dort gibt es auch einen 'Woolworth', der dem 'Eurospar' etwas ähnlich ist. Wir starteten mit dem Kauf von Brot. Von Jahr zu Jahr wird das Angebot besser und vielfältiger. Vor einigen Jahren gab es fast nur Toastbrot zu kaufen.


Auch bei Butter gibt es eine große Auswahl an Sorten und Gebinden bzw. in gesalzen, leicht gesalten und ungesalzen Zustand.


Wasser kann man nicht überall aus der Wasserleitung trinken bzw. es schmeckt oft salzig oder nach Chlor. Deshalb wird viel Wasser im Supermarkt gekauft und das von kleinen Flaschen hin bis zu riesigen Kanistern.


Bei Eiern, Wurst und Käse gibt es ebenfalls ein riesiges Angebot. Allerdings wird die Wurst in den Packungen nicht so sorgfältig abgelegt wie bei uns.





Die frischen Säfte gibt es vielen Varianten, vom kleinen Fläschchen bis zur großen Familienflasche.


Obst und Gemüsen scheint es hier in unendlicher Vielfalt zu geben.




Fleisch und Fisch werden ansprechend präsentiert und kommen sicher ganz frisch in die Vitrinen.




Tiefkühlware gibt es über viele Kühleinheiten hinweg und wird auch gerne gekauft, wie wir selbst beobachten konnten.



Sehr gut ausgestattet ist auch die Naschecke, die sich über mehrere Regale erstreckt. Ein kleines Süßigkeitenparadies.




Ob die Preise hier höher oder niedriger als zu Hause sind, haben wir nicht so richtig kontrolliert. Aber da auf vielen Fotos die Preise zu sehen sind, kann sich jeder sein eigenes Bild von der hiesigen Preisgestaltung machen. Einfach den Preis auf den Fotos mit 0,6 multiplizieren und schon hat man den Eurobetrag. Viel Spaß beim Preisvergleich!

Abends trafen wir uns in Fremantle im indischen Restaurant 'Copper Chimny' mit der uns bis dahin unbekannten Tochter eines ehemaligen Kollegen von Franz, die hier in Fremantle wohnt, zum Abendessen. Danke Marlies für den netten Abend.